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Sa 8. Juni 20.30 Uhr

Eo viso – e son diviso – da lo viso …
Ich sehe es – und bin doch getrennt – von dem Gesicht …

Giacomo da Lentino

Sprache und Worte sind nur Hilfsmittel, um Gefühle zu umschreiben, die nicht greifbar sind. Gefühle sind unabhängig von Zeit, Raum und Sprache. Begleitet von Jazz und Blues beschreiben italienische Gedichte aus fünf Jahrhunderten – von Dante bis D´Annunzio – Stimmungen, Zweifel, verspielte Erkenntnisse von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang: Lügt mir vielleicht die Kunst? Und hält sie Stand/ dem ruhelosen Geist? Ist nicht zerronnen/ was fest mir schien? Hab Weisheit ich gewonnen/ als ich, was sonst mir teuer, überwand? Im Lichte des Sonnenaufgangs eine berechtigte Frage.

Mit Bente Lay (deutsch) und Yannick Zuercher (italienisch)
Musik: Matthias Noack
Idee, Konzept und Regie: Susanna Zysk

Tickets: 14 €/ ermäßigt 9 €